Aigner, Radiergummi und Kartellrecht

Aus dem „Radiergummi“-Artikel von Frau Aigner:

SZ: Manche sind auf gewisse Internetdienste angewiesen. Freiberufler etwa brauchen heutzutage ein Facebook-Profil fürs Marketing in eigener Sache.

Aigner: Das könnte dann eine Frage des Kartellrechts sein. Es gibt nach wie vor Alternativen, auch in Deutschland, mit höheren Sicherheitsstandards.

Artikel: Datenschutz als deutsches Markenzeichen

Was hat die Antwort von Frau Aigner denn mit der Feststellung der SZ zu tun? Was kann das Kartellrecht daran ändern? Facebook verbieten, weil es in Deutschland das beliebteste Netzwerk ist? Hmmm…herzlich Willkommen in China. Da gibts die Zensur schon länger.

Das eigentliche Thema des Artikels „der digitale Radiergummi ist ja schon oft genug zitiert und diskutiert worden. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Hopp oder topp?

Spiegel online schreibt unter dem Titel: 1899 Hoffenheim: Willkommen im Schlinger-Club!

Was wird Hopp hier eigentlich vorgeworfen? Erst war er der Böse, weil er die Millionen (scheinbar) unendlich zur Verfügung gestellt hat, jetzt weil er genau das nicht mehr tun will? Irgendwie ein komischer Artikel und eine ingesamt komische Diskussion.

Der Herr Hopp ist mir nicht wirklich symphatisch, aber er ist eben kein reiner Mäzen, der einfach Geld ohne Ende reinpumpt. Es ist doch eigentlich ein gutes Zeichen, wenn er den Verein in Zukunft nicht mehr nur von seinem Privatvermögen leben lassen möchte, sondern der Verein wie jeder andere Verein wirtschaften soll.

Heribert Bruchhagen von der meiner Eintracht wird das sicher gerne sehen. Aber auch er hat in Frankfurt einige Zeit gebraucht, bis das akzeptiert wurde. Auch wenn jetzt immer schnell über Mittelmaß gejammert wird. Aber es ist zum Glück nicht mehr die launische Diva wie zu Zeiten eines Sonnenkönig.