Exportiert Kopierer statt Waffen

Die Bundesregierung legt sich im Moment ein Ei nachdem anderen ins Nest. Erst werden Panzer nach Saudi-Arabien verkauft, jetzt soll auch noch Angola Patrouillenschiffe bekommen. In Angola macht Frau Merkel sogar selbst die Verkäuferin. Natürlich sind Exporte auch wichtig für die Wirtschaft, aber vielleicht sollte es andere Waren sein. Möglichkeiten gibt es viele, hier zwei Vorschläge von mir:

1. Kopierer

Aktuell haben wir zum Beispiel scheinbar ein Überangebot an Kopiergeräten. Die könnten wir doch exportieren? Die Modelle sind noch recht jung und waren durchaus erfolgreich. Zum Teil sogar mit viel Glamour und Strahlkraft ausgestattet. Allerdings hatten bis jetzt fast alle einen Gelb- oder Blaustich. Auch tragen Sie komische Namen und zwar fast immer mehrere. Wenn nicht dann sind die Buchstaben ziemlich wild aneinander gereit. Hier eine aktuelle Modellübersicht:

KTMNJJPFJSFFvuz Guttenberg, S. Koch-Mehrin, J. Chatzimarkakis, weitere Modelle sind nach Medienberichten in Vorbereitung und werden gerade von Universitäten und engagierten Privatleuten zertifiziert.

2. Verlage

Eine weitere Möglichkeit für den Export wären Verlagshäuser. Denn da sind einige in Deutschland von der Existenz bedroht, weil die Tagesschau eine App anbietet und die Verlage keine eigenen Ideen haben. Die Erfolgsaussichten der Verlage sollten in vielen Ländern noch gut sein und sich ein ordentlicher Preis könnte möglich sein.  Denn nicht überall ist das Internet so weit entwickelt. Da haben die „Verlage ohne Ideen“ also noch Möglichkeiten zu bestehen und müssen sich nicht mit so blöden Sachen wie der Entwicklung des Internets beschäftigen. Zumindest für ein paar Jahre, dann werden die Verlage es auch dort schwer haben.

Das schöne an diesen Exporten: Wir vermissen in Deutschland nichts. Wir richten damit hoffentlich nicht so einen großen Schaden an wie mit Waffen. Wobei ich mir da, vor allem bei den Verlagen, nicht so sicher bin.

Achja, beide lassen sich auch prima in einem Paket verkaufen und ergänzen sich prächtig.

Flattr this

Quellen: Wikipedia, Spiegel online, und alle die ich vergessen habe.

Flattr this!