E-Book hat gewonnen

Um mal wieder was zu schreiben und den letzten Beitrag nach deutlich mehr als einem Jahr nochmal aufzugreifen: Das E-Book hat eindeutig gewonnen. Ich habe in den letzten zwei Jahren noch zwei Bücher auf Papier gelesen.

Allerdings lese ich nicht mehr auf einem Nexus 7. Sondern auf einem Kindle oder auf dem Smartphone.

Die Vorteile bei E-Books waren also größer, aber die Nachteile sind immer noch vorhanden. Ich besitze die Bücher nicht, sondern nur ein Nutzungsrecht, muss aber fast den Preis eines gedruckten Buch kaufen. Aber irgendwann wird hoffentlich auch dieses Problem gelöst werden.

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Google Nexus 7

E-Books oder nicht? E-Books!

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich hier einen Artikel mit der Frage „E-Book oder nicht“ hier veröffentlicht. Die Frage hatte ich für mich eindeutig mit „Gedrucktes Buch“ beantwortet.

Gerade vor ein paar Minuten ist es mir zum ersten Mal passiert: Ich wollte ein E-Book statt dem gedruckten Buch. Ausgerechnet beim Buch „Die digitale Gesellschaft“. Ich habe es aufgeschlagen und das gedruckte Layout finde ich einfach schrecklich. Bei einem E-Book ist das kein Problem, da kann ich dann einfach die Einstellung ändern, z.B. den Zeilenabstand ändern. Damit würde das Buch gleich viel mehr Spaß machen.

Seit dem ich das Nexus 7 besitze lese ich wirklich gerne E-Books. Das liegt vor allem am Lesegerät, im Vergleich zum iPad ist das Nexus deutlich kleiner und handlicher. Das Format entspricht eher einem klassischen Buch und das Nexus ist deutlich leichter als das iPad. Man kann es auch über einen längeren Zeitraum in einer Hand halten.

Im Moment habe ich noch keinen eindeutigen Favoriten, aber die Tendenz geht eindeutig in Richtung E-Book. Mal schauen, wie es in einem Jahr aussieht.

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Angela zum Diktat

So könnte das mit dem heute vom Kabinett beschlossenen Leistungsschutzrecht gelaufen sein:

Friede sitzt mit Kai zusammen:
Friede: Es läuft nicht mehr, das mit diesem Internet ist blöd. Wir haben keine Idee wie wir da Geld verdienen können. Wir sind bald pleite.
Kai: Ich habe eine Idee, wir holen uns das Geld einfach bei Google. Ich sprech mal mit dem Christoph.

Kai ruft Christoph an:
Kai: Du, Christoph, wir müssen was tun. Friede hat Angst das sie bald Hartz4 braucht und keine Idee wie wir in diesem Internet Geld verdienen. Ich werde mal für ein paar Monate ins Silicon Valley gehen und mal schauen wie die Amis das machen. Kannst du bitte in der Zwischenzeit mal bei Angela vorbeischauen, ich schreibe dir gleich einen Brief mit den Details zu meiner Idee.

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Leistungsschutzrecht es geht weiter

Seite heute ist ein Gesetzentwurf zum geplanten Leistungschutzrecht öffentlich und sorgt (völlig zurecht) für einige Aufregung in diesem Internet. Die Verleger scheinen sich durchgesetzt zu haben und bekommen was sie wollen. Schade, denn die Bundesregierung hätte hier mal Haltung zeigen können und die Verleger vor sich selbst schützen können. Weiterlesen

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Lesetipp: Shopblogger.de

„Verrücktes und bemerkenwertes aus dem Supermarkt“ lautet der Untertitel des Blog von Björn Harste aus Bremen. Gemischt mit Banalitäten und den Links der Woche ist das Blog eine tolle Mischung und auf jedenfall einen regelmäßigen Besuch Wert.

Der Shopblogger

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Spanien raus aus Europa

Nicht aus der EU, aber aus allen Europacup-Wetttbewerben im Fußball. Die Spanier stellen in diesem Jahr fünf der acht Teams in den Halbfinals. Aus sportlicher Sicht vermutlich nicht mal unverdient, aber wie kommt dieser Erfolg zu Stande? Die spanischen Profiteams stehen mit ca. 750 Miollionen Euro beim Finanzamt in der Kreide. Der Erfolg ist also mit Steuermitteln finanziert und das obwohl Spanien eines der Länder mit den größten Finanzproblemen in Europa ist und eventuell Finanzhilfen der EU in Anspruch nehmen muss. Weiterlesen

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Bundesregierung beschliesst Leistungsschutzrecht!?

Die Koalition hat heute die Einführung eines Leistungsschutzrecht beschlossen, zumindest wurde dies bei der Koalitionsrunde vereinbart. Spiegel online meldet:

… Gewerbliche Anbieter wie Suchmaschinenbetreiber und sogenannte Newsaggregatoren werden künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnisse wie beispielsweise Zeitungsartikel zur Kasse gebeten. Damit sollen Presseverlage an den Gewinnen gewerblicher Internet-Dienste beteiligt werden. …

Damit sollen also Services wie Google News in Zukunft für die Nutzung der Meldungen bezahlen. Ich wünsche mir, dass Google hart bleibt und es macht wie in Belgien (Blogbeitrag „Verlage schießen sich ein Eigentor!?“). Dort hat Google vor einigen Monaten einfach die klagenden Verlage aus der Newssuche genommen und damit für einen erheblichen Einbruch in den Besucherzahlen gesorgt.

Vielleicht würden die Verlage dann endlich merken, dass sie mit ihrem klassischen Geschäftsmodell nicht mehr weiterkommen. Immer nur den Status Quo zu wahren wird über kurz oder lange nichts bringen. Auch wenn es kurzfristig den Verlagen hilft.

Natürlich verdienen Google und Co. mit den Inhalten Geld. Gleichzeitig leiten die Suchmaschinen einen großen Teil der Besucher weiter auf die Newsseiten von Springer und Co. Dort verdienen dann die Verlage Geld. Die Verlage bekommen kostenlose Besucher von den Suchmaschinen und Newsaggregatoren und können dann mit diesen Geld verdienen. Wenn dieser (nicht zu unterschätzende) Besucherstrom abreißt, dann müssen die Verlage die Besucher auf anderem Weg bekommen (also z.B. mehr Werbung schalten) oder ihre Einnahmen brechen ein. Denn weniger Besucher machen die Newsseiten für die Werbepartner nicht mehr so interessant.

Wo ist also hier das Problem für die Verlage? Ich sehe es derzeit nicht wirklich. Aber verhindern ist vermutlich einfacher als sich über neue Geschäftsmodelle Gedanken zu machen.

Schade, vor allem dass sich die Koalition hier vor den Karren der Verleger spannen lässt. Wo doch gerade diese Politiker so über den Umgang der Presse mit dem Ex-Präsidenten Wulff geschimpft haben.

Update: Hier einige lesenswerte Beiträge zum Thema:

Stefan Niggemeier: Hurra: Urheberrecht im Internet verbessert!
www.lumma.de: Die FDP knick ein: Leistungsschutzrecht kommt.

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E-Books oder nicht?

Im Moment sind E-Books ja mal wieder ein Thema. Die Zahlen wurden gerade veröffentlicht und die Publisher haben enorme Wachstumsraten vermeldet. Aber setzen sich die E-Books jetzt wirklich durch? Sind die Wachstumsraten nur aufgrund der niedrigen Vorgabe aus dem Vorjahr so hoch?

Amazon hat mit den Kindles jetzt auch in Deutschland das E-Book erstmals richtig gepusht und damit scheinbar auch Erfolg. Die Verkaufszahlen der Geräte sind beachtlich. Aber was Amazon irgendwie nicht geschafft hat, ist klar zu machen, dass man die E-Books auch auf fast allen anderen Geräten lesen kann. Es gibt für fast alle Plattformen ein Programm/App. Ich bin erst vor kurzem durch Zufall darauf aufmerksam geworden und ich würde mich durchaus als ganz gut informiert bezeichnen.

Ich besitze nun knapp ein Jahr ein Ipad, aber ein Buch habe ich darauf noch nicht gelesen. Ich lese Zeitungen und Zeitschriften, auch Fachmagazine. Aber ein Roman oder ein Biografie habe ich noch nicht gelesen. Die Biografie von Steve Jobs habe ich mir natürlich als E-Book gekauft.
Was ist passiert?
Ich habe in den 2 Monaten noch nicht ein Viertel des Buchs gelesen. In der Zwischenzeit aber schon drei gedruckte Bücher. Warum? Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich lese extrem viel auf dem Ipad, eben alles außer E-Books. Da ziehe ich immer noch ein Buch aus totem Holz vor. Ein klassisches Buch hat etwas von „abschalten“. Ich sitze den ganzen Tag vor einem elektronischen Gerät, da muss ich nicht auch noch ein „Lesebuch“ auf einem i-Dings lesen.
Vielleicht wäre es anders, wenn ich mehr mit der Bahn fahre. Da ist es doch mühsam immer noch zusätzlich ein Buch mitzuschleppen. Selbst im Urlaub habe ich lieber 3 Bücher mitgenommen als ein E-Book zu lesen.
Für mich bleiben E-Books für Fachliteratur eine tolle Sache, aber alles andere werde ich auf absehbare Zeit weiterhin als klassisches Buch lesen. Der Mensch ist eben doch ein Gewohnheitstier.

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Wulffs Telefonterror – Anruf bei SIXT

Unser Bundespräsident Christian Wulff ist offenbar unter die Telefonspammer gegangen und hat bei einigen Leuten des Axel Springer Verlag angerufen. Heute kommt heraus, dass er offensichtlich auch bei der Welt angerufen hat und einen Artikel verhindern wollte. Ja, es ist der Bundespräsident, der noch in Kuwait die Pressefreiheit für „Gaaannnzzz WICHTIG“ erklärt hat.

Ich vermute mal, er es auch schon bei Sixt versucht hat. Immerhin haben die ja auch Werbung mit einem Bild von ihm und dem Spruch „Spaß kann man auch ohne reiche Freunde haben“ gemacht.

So könnte es gelaufen sein:

Sixt: Herzlich Willkommen bei Sixt! Was kann ich für Sie tun?
CW: Guten Tag hier ist Wulff. Ich möchte mich beschweren. Sie machen Werbung mit mir und das möchte ich gerne verhindern.
Sixt: Sie möchten also ein Auto aus der aktuellen Werbung haben. Eins für jemanden ohne reiche Freunde?
CW: Nein, ich habe reiche Freunde und die geben mir auch mal ihre Autos. Ich möchte mich beschweren.
Sixt: Oh, da muss ich mal schauen. Hmmm. Ich erreiche gerade niemanden in der Beschwerdeabteilung.
CW: Dann geben Sie mir die Geschäftsleitung. Sie sprechen mit dem Bundespräsidenten Christian Wulff und nicht irgendeinem Hans Wurst.
Sixt: Bitte bleiben sie sachlich. Ich schaue was ich tun kann. Einen Moment bitte.

Sixt: Auch die Geschäftsleitung ist nicht erreichbar, sie können aber gerne eine Nachricht  hinterlassen. Ich verbinde sie.
Sixt-Anrufbeantwort: Bitte sprechen Sie nachdem Ton. *piep*
CW:  Guten Tag, hier spricht …. *schimpf*

Wen hat der Herr Bundespräsident denn eigentlich noch angerufen? Ich finde, jetzt ist ein Anruf von ihm bei Frau Merkel fällig und danach sollte er vor die Presse treten und seinen Rücktritt erklären. Gerne auch auf den Anrufbeantworter.

Hinweis in eigener Sache: Lieber Herr Wulff, wenn Sie auch mir eine Nachricht zu kommen lassen möchten, dann dürfen Sie gerne die Kommentarfunktion nutzen. Wenn Sie lieber telefonieren möchten, dann rufen Sie bitte meinen Assistenten Telefon-Paul unter 0711 – 50 88 55 24 an.

Update: Gerade noch einen schönen Artikel von Michael Spreng gefunden, den ich sehr gut finde: Das Schlusskapitel 

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